2022_Jahresbericht

Feuerwehr Kandern mit 179 Einsätze im vergangenen Jahr

 

Die Feuerwehrabteilungen der Kanderner Feuerwehr haben im letzten Jahr 179 Einsatzstellen abgearbeitet. Somit wurde zu 51 Einsatzstellen mehr ausgerückt als im Jahr zuvor. Dabei kommt die Stadtabteilung selbst auf beachtliche Zahl von 160 Alarmierungen. Wollbach war bei 11 Einsätzen gefordert, die Tannenkircher Einsatzkräfte waren 11-mal gefordert, Riedlingen hatte 9 Einsätze vorzuweisen, Sitzenkirch hatte fünf Alarmierungen und Holzen war 10 mal gefordert. Die Feuerbacher Abteilung hatte 3 Einsätze vorzuweisen.

 Zu Überlandhilfen nach Bad Bellingen, Schliengen und Malsburg-Marzell rückte man 22 mal aus. Der Chemiefachberater der Feuerwehr Kandern Dr. Manfred Dörner war bei vier Einsätzen nach Lörrach, Steinen und Weil am Rhein unterwegs.

Das Löschen von Bränden wird immer mehr durch andere Einsatzarten verdrängt. 24-mal musste man trotzdem zu Bränden ausrücken. Darunter eine Übelandhilfe in Obereggenen wo man beim zum Glück einzigsten Großbrand die Kameraden der Feuerwehr Schliengen unterstützen musste.

Die Zahl von Technischen Hilfeleistungen zeigt ein breites Einsatzspektrum. Hier war man auch bei Einsätzen bei Gasausströmung bzw. Gasgeruch gefordert.

Ganze 13- mal galt es den Austritt von Kraftstoffen und Ölen auf Straßen und Gewässer einzugrenzen.

Die Zahl von 16 Einsätzen mit dem Einsatzstichwort Baum auf Straße zumeist nach Stürmen war ebenfalls hoch. Tierrettungen galt es 9-mal zu leisten.

Menschenrettungen wie Tragehilfen, Einsätze mit der Drehleiter oder Nottüröffnungen waren 13-mal durchzuführen.

Die Einsätze durch Brandmeldeanlagen waren mit 5 Auslösungen gering, Dazu gab es noch Täuschungsalarme durch vermuteten Gasgeruch oder Heimrauchmelder.

Einen böswilligen Fehlalarm gab im Berichtsjahr überhaupt nicht!

Die 18-Köpfige Ersthelfergruppe waren 47-mal für die Mitbürger unterwegs. Dazu kommen noch 9 Sanitätsdienste. Ein Spendenaufruf für die Ausstattung der Gruppe wurde vor kurzem gestartet, hier zeigte sich eine sehr große Unterstützung in der Bevölkerung. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 50 Personen durch Feuerwehrkräfte erstversorgt oder gerettet.  

Ein dickes Lob konnte das Kommando der Feuerwehr mit Günter Lenke, Matthias Meisinger und Dietmar Wieber ihren Einsatzkräften aussprechen bei allen Alarmierungen konnte die Ausrückzeiten bzw. Eintreffzeiten vollumfänglich eingehalten werden. Für eine Feuerwehr mit rein ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften ein toller Wert! Auch war es immer möglich an Werktagen mit genügend Personal auszurücken. Hier wird es in Zukunft noch wichtiger sein Arbeitsplätze der Städtischen Einrichtungen durch Feuerwehrmitglieder zu besetzen. Dabei war die Zahl von 68 Alarmmeldungen in der Arbeitszeit besonders hoch.

Erfreut war man das es zu keiner Verletzung eines Feuerwehrangehörigen bei einem Einsatz gekommen ist, alle Alarmfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen blieben ebenfalls unfallfrei.

Dabei war man bei 323 Alarmfahrten unterwegs. Die Fahrzeuge der Stadtabteilung waren hier besonders gefordert der Einsatzleitwagen war 103-mal unterwegs, die beiden Hilfeleistungslöschfahrzeuge hatten 82 Fahrten vorzuweisen. Die Drehleiter wurde 48-mal eingesetzt.

Insgesamt wurden 1780 Einsatzstunden von den Mitgliedern der Einsatzabteilungen geleistet.

Die Zahl der Einsatzkräfte liegt bei 180 Aktiven, die Stadtabteilung hat mit 54 Mitglieder (davon 10 Doppelmitglieder) eine gute personelle Ausstattung. Die Wollbacher können 41 Mitgliedern verzeichnen. Holzen kann mit 28 Mitglieder aufwarten, Tannenkirch hat 21 Einsatzkräfte, Riedlingen kann 17 Kameraden einsetzen, Sitzenkirch hat 15 aktive Mitglieder in Feuerbach sind 14 Kameraden dabei. In den sieben Abteilungen sind zurzeit 10 Frauen in den Einsatzabteilungen tätig.

Die Jugendfeuerwehr in den Jugendgruppen Kandern und Wollbach besteht aus 39 Mitglieder auch hier konnten 8 neue Jugendliche für den Dienst in der Feuerwehr gewonnen werden. Die Altersabteilung ist mit 89 Kameraden vertreten. Besonders erfreut war man vom Entscheid des Gemeinderates, für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung den Eintritt in das Kanderner Freibad kostenlos anzubieten, dies ist sicher ein kleiner Ausgleich für den Einsatz,- und Übungsdienst der geleistet wird.

 

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