Reanimationspuppe "Little Anne"

3700 Euro Spenden für Reanimationspuppe „Little Anne“


1700 Euro an Spendengeldern hätte man gebraucht, um eine neue Reanimationspuppe samt technischem Echtzeit-Feedback für die Ersthelfergruppe der Feuerwehr Kandern anzuschaffen. "Überwältigende 3700 Euro sind bei unserem Förderverein eingegangen", freut sich Feuerwehrkommandant Günter Lenke.


Zur Übergabe der Reanimationspuppe und einer Demonstration, wie mit ihr gearbeitet wird, hatte die Feuerwehr ins Gerätehaus nach Kandern eingeladen. Beträge zwischen 25 Euro und 1000 Euro gingen ein. Zu den Spendern gehörten neben Fördermitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern unter anderem die Volksbank Dreiländereck, das Team von der Apotheke am Blumenplatz, die Firma Haustechnik Graf, die Sparkasse Lörrach-Rheinfelden, HWZ Wirmann und die Ringerabteilung des TSV Kandern. Die neue Reanimationspuppe, die offiziell den Namen "Little Anne" trägt, wird als Übungspuppe für die Wiederbelebung nach einem Herzstillstand schon länger eingesetzt. Neu ist, dass mit technischem Equipment nun per Computer überwacht und auf einem Bildschirm das Kompressionstempo sowie die Tiefe der Kompression und das Beatmungsvolumen angezeigt wird. Für das Training in Sachen Wiederbelebung ist dieses Feedback, das über den Bildschirm angezeigt wird, sehr wichtig, wie die Ersthelfer vor Ort live demonstrierten.

Da mehr Spenden eingingen als erwartet, "konnten wir nun auch als Ersatz für fast zehn Jahre alte Bekleidung, einige neue Ersthelfer-Jacken bestellen", freute sich Christophe Barreca, der zweite stellvertretende Abteilungskommandant und Leiter der Ersthelfergruppe. Die Ersthelfer-Gruppe, auch bekannt unter "First Responder", wurde aus den Reihen der Feuerwehr und des DRK 2004 gegründet. First Responder haben alle eine Zusatzausbildung zum Sanitäter und überbrücken bei einem Notfall als Helfer die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes. Seit 2019 stammen die derzeit 18 Ersthelfer nur noch aus den Reihen der Feuerwehr. Unterstützt wird die Gruppe von Arzt Philipp Kienle aus Efringen-Kirchen. "Seit der Gründung der Gruppe gab es insgesamt bis heute 570 Einsätze", so Kommandant Lenke.

 

 

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